Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt
Seminare für Multiplikatoren und Schulklassen
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Modulbaukasten

Hier finden Sie alle Module, mit denen wir derzeit arbeiten. Wir stellen aus diesen Modulen anhand Ihrer Bedarfe ein passendes Seminar zusammen. Je nach Zeitbudget kann ein Seminar eines oder mehrere Module umfassen. Wir empfehlen bei ganzen Projekttagen unsere erprobten Seminartage für Multiplikator*innen, für Lehrer*innen und die Schule, für Schulklassen oder für Gruppen mit Vorwissen zu nutzen.

Generell empfehlen wir eine Kombination von Modulen, die wichtiges Faktenwissen über die israelische Demokratie und die Entstehung des Nahostkonflikts vermitteln mit Modulen zum israelbezogenen Antisemitismus. So können Teilnehmer*innen in die Lage versetzt werden, legitime Kritik an israelischem Regierungshandeln von antisemitischen Ressentiments zu unterscheiden und Antisemitismus zurückweisen zu können. Wir stimmen unser Angebot eng mit Ihren Bedarfen ab. Die Länge der Module kann je nach Intensität und Zeitbudget variieren.

Unsere Module

Modul: Israelbezogener Antisemitismus

Warum entzündet sich der Hass auf Juden*Jüdinnen immer wieder am Staat Israel? Was sind die spezifischen Merkmale dieser aktuellen Erscheinungsform des Antisemitismus und wie kann man sie erkennen? Warum ist dieses Phänomen nicht nur an den politischen Rändern zu finden, sondern reicht bis weit in die gesellschaftliche Mitte? Dieses Modul dient zur Orientierung in komplexen Themenfeld israelbezogener Antisemitismus. Es vermittelt Grundwissen über Antisemitismus allgemein und seine Funktionsweisen. Es stellt gängige Definitionen des israelbezogenen Antisemitismus vor. Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich in selbstreflexiver Weise und mit vertiefenden Übungen Kompetenzen zur Bekämpfung des israelbezogenen Antisemitismus im Bildungskontext.  
Methoden: Inputvorträge, Quellenarbeit, Gruppendiskussion
Dauer: ca. 90 Minuten


Modul: Die israelische Demokratie in der Praxis

In diesem Modul wird die Lebensrealität in Israel als demokratischer und jüdischer Staat beleuchtet. Was sind Unterschiede und Übereinstimmungen der Demokratie in Israel und in Deutschland, zum Beispiel in Bezug auf Gewaltenteilung, Grundrechte und besondere Herausforderungen? Wie geht Israel mit der schwierigen Sicherheitslage um? Anhand eines Rollenspiels, das auf einem Fall beruht, der vor dem Obersten Gericht verhandelt wurde, wird die Funktionsweise der Gewaltenteilung in Israel erhellt und die Frage nach den Bürgerrechten vor dem Hintergrund der prekären Sicherheitslage thematisiert.
Dauer: ca. 90 min
Methoden: Inputvorträge, Quellenarbeit, Rollenspiel


Modul: Zionismus und die Gründung des Staates Israel

In diesem Modul geht es darum, die Ursprünge des Zionismus zu klären. Dadurch soll einer verbreiteten verkürzten und teilweise delegitimierenden Darstellung der zionistischen Bewegung entgegengewirkt werden. Die Geschichte des Zionismus als jüdische Nationalbewegung entstand in Auseinandersetzung mit dem europäischen Antisemitismus. Dieser Zusammenhang soll anhand von Quellentexten erfahrbar gemacht und in seiner Bedeutung für die eigene Geschichte reflektiert werden. Dazu wird die Funktionsweise des Antisemitismus und die Bedeutung eines souveränen jüdischen Staates für viele Jüdinnen und Juden in der Gegenwart erläutert.
Methoden: Inputvorträge, Gruppendiskussionen, Quellenarbeit
Dauer: ca. 90 Minuten


Modul: Der arabisch-israelische Konflikt: Fluchtgeschichten, Akteure, Lösungsmöglichkeiten

Ein Film zu arabisch-palästinensischen Fluchtgeschichten als Konsequenz des Krieges von 1948/1949 stellt die Schicksale von Betroffenen bis heute in den Fokus. Mit PLO und Hamas werden die wichtigsten palästinensischen Organisationen und ihre Programmatik vorgestellt. In einem historischen Abriss wird die Geschichte des Nahostkonflikts bis zur Gegenwart behandelt sowie historische Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Dieses Modul kann bei viel Zeit je nach Interesse weitere Aspekte behandeln und bis in die Gegenwart verlängert werden.    
Methoden: Film, Quellenarbeit, Inputvorträge, Gruppendiskussion


Modul: Interventionen gegen Antisemitismus in der Schule

In diesem Modul werden Lehrkräfte dafür sensibilisiert, wie sie Antisemitismus in schulischen Situationen richtig einschätzen und wie sie intervenieren können. Dabei werden auch rechtliche Aspekte vermittelt und unterschiedliche Interventionen erprobt.
Methoden: Inputvorträge, Gruppendiskussion, Rollenspiel
Dauer: ca. 90 Minuten