Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt
Seminare für Multiplikatoren und Schulklassen
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Tagesseminar für Multiplikator/innen

Ein achtstündiges Tagesseminar für Multiplikator/innen

Unser Seminar richtet sich an Lehrer/innen, Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Dozent/innen, Aktive in Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und alle interessierten Gruppen, die mit Israelfeindlichkeit bzw. Antisemitismus konfrontiert sind und sich Grundlagenwissen zu Israels Geschichte und politischem System erarbeiten möchten.

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Teilnehmer/innenzahl: ca. 15 Personen
Dauer: 8 Stunden
Methoden: Input, Rollenspiele, Quellenarbeit
Medien: Karten, Filmausschnitte, Reader

Details zum Seminar und Ablauf

75 MINUTEN

Die israelische Demokratie in der Praxis: Gewaltenteilung, Grundrechte und besondere Herausforderungen

Zu Beginn soll es darum gehen, die Grundstrukturen des Staates Israel zu klären. Was bedeutet es, dass Israel ein jüdischer Staat ist? Welche Folgen hat diese Bestimmung für Jüdinnen und Juden und die nicht-jüdische Bevölkerung? Wie funktioniert das Rechtssystem?

Anhand eines Rollenspiels, dasauf einem Fall beruht, der vor dem Obersten Gericht verhandelt wurde, soll die Funktionsweise der Gewaltenteilung in Israel erhellt und das Problem Sicherheit versus Grundrechte zur Sprache kommen.

Methoden: Inputvorträge, Gruppendiskussion, Quellenarbeit, Rollenspiel

 

15 Minuten

Pause

 

75 Minuten

Israel und Palästina – Zur Gründung des israelischen Staates

In einem kurzen historischen Abriß erarbeiten wir mit den Teilnehmer/innen, dass es prinzipiell zwei konkurrierende Ansprüche auf das britische Mandatsgebiet Palästina (1922-1948) gibt: einen arabisch-muslimischen und einen zionistisch-jüdischen. Anschließend soll die Geschichte des Zionismus als jüdische Nationalbewegung in Auseinandersetzung mit dem arabischen Nationalismus bis zum UN-Teilungsplan von 1947 erarbeitet werden.

Dabei wird deutlich, dass es in dieser Phase zwischen den 1880er Jahren und dem Auslaufen des britischen Mandats in Palästina (1948) einige Möglichkeiten für einen friedlichen Ausgleich der beiden Ansprüche gegeben hat.

Methoden: Inputvorträge, Gruppendiskussionen, Quellenarbeit

 

15 Minuten

Pause

 

60 Minuten

1948 und die Folgen

Die dritte Station konzentriert sich zu Beginn auf den Eindruck der Shoah auf die jüdische Welt und den Zionismus. Dabei kommt sowohl das repressive, gegen jüdische Einwandung nach Palästina gerichtete Migrationsregime der britischen Mandatsmacht und der arabische Widerstand gegen die jüdische Staatsgründung zur Sprache. Anschließend werden die Ergebnisse des ersten arabisch-israelischen Kriegs erörtert. Schließlich wird auf auf ein bis heute aktuelles Thema eingegangen: die Frage der palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachkommen.

Methoden: Inputvorträge, Quellenarbeit, Gruppendiskussion

 

15 Minuten

Pause

 

90 Minuten

1967 bis heute: Versuche einer Zweistaatenlösung zwischen Israelis und Palästinensern

Das Ergebnis des Sechstagekriegs von 5.-11. Juni 1967 hat bis heute Auswirkungen auf den Verlauf des Konflikts zwischen Israelis und Palästinenser/innen. Die Station widmet sich daher kurz der Vorgeschichte des Sechstagekriegs, dem Aufkommen eines eigenständigen palästinensischen Nationalismus (Gründung der PLO), geht auf den ersten Friedenvertrag zwischen Israel und einem arabischen Staat (Ägypten) ein und kehrt zuletzt zu dem Problem zurück, dass bis heute kein Friedensvertrag zwischen den Israelis und Palästinenser/innen zustande gekommen ist.

Methoden: Inputvorträge, Filmclipvorführung, Quellenarbeit, Gruppendiskussion, Rollenspiel

 

15 Minuten

Pause

60 Minuten

Abschlussdiskussion

 

Unsere Workshops bieten wir bundesweit an.

TAGESSEMINAR FÜR MULTIPLIKATOR/INNEN

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